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Schaukelpferd Test – Finden Sie das beste Schaukelpferd für Ihr Kind

Bereits im frühen Alter entwickeln Kinder den Drang sich zu bewegen und ihre Umwelt durch Krabbeln zu erkunden. Die Freude an Bewegung schließt auch das Schaukeln mit ein. Die beruhigende Wirkung kennen Eltern bereits durch das Schaukeln des Kinderwagens. Schon ein Baby Schaukelpferd hilft den ganz Kleinen die typischen Bewegungsabläufe des Schaukelns zu erlernen, die sie auf einem späteren größeren Schaukelpferd verfeinern können.

Unsere Schaukelpferd Empfehlungen

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Pinolino Schaukelpferd Pinolino, massive Buche unbehandelt, 86 x 31 x 58 cm (Art.-Nr. 24 24 24) - 1 Empfehlung für Babys Heunec Classic Schaukelpferd Test Plüsch Empfehlung ROBA Baumann 6918 - Schaukelpferd, natur - 1 Holz Empfehlung
Modell Pinolino – Schaukelpferd aus massiver Buche, unbehandeltHeunec Classic – Schaukelpferd mit Stimme großRoba Baumann 6918
Preis

81,90 € 99,00 €

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Bewertung
Für Babys geeignet--
Produktgewicht6 kg4,5 kg5 kg
Vom Hersteller empfohlenes Alter9 Monate - 4 Jahre3 - 6 Jahre1 - 3 Jahre
Maße86 x 31 x 58 cm74 x 30 x 69 cm55 x 43 x 82 cm
Preis

81,90 € 99,00 €

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DetailsJetzt kaufenDetailsJetzt kaufenDetailsJetzt kaufen

Ein Schaukelpferd fördert die Entwicklung Ihres Kindes

Kinder lieben Schaukelpferde, denn Sie können auf dem Rücken der Tiere den für Kinder typischen Bewegungsdrang mit einer Freude bereitenden und fließenden Bewegung ausleben. Um das Schaukelpferd zu Bewegen, müssen die Kleinen lernen selber aktiv zu werden und erlangen mit Hilfe der Schaukeltiere schon früh wichtige motorische Fähigkeiten für die nötigen Bewegungsabläufe des Schaukelns. Auch werden für die Entwicklung der Kinder wichtige Reize gesetzt, die den Gleichgewichtssinn herausbilden und das Kind im Umgang mit seiner Außenwelt schult. Ein Schaukelpferd ist daher nicht nur als Spielzeug zu betrachten, denn es Hilft dem Kind auf spielerischer Weise das eigene Körpergewicht zu erfahren und Fähigkeiten wie das aufrechte Sitzen und Stehen zu trainieren.

Vorteile eines Schaukelpferdes

  • Spielerisches Erlernen und Trainieren wichtiger motorischer Fähigkeiten
  • Fördert den Gleichgewichtssinn
  • Schaukelnde Bewegung wirkt sich positiv auf das Nervensystem sowie auf das Gehirn aus
  • Stimulierung wichtiger Muskelreize helfen das aufrechte Sitzen und Stehen zu erlernen
  • Ein Schaukelpferd ist stabil, langlebig und allen kindlichen Anforderungen gewachsen
  • Die Fantasie Ihres Kindes wird angeregt
  • Sinnvolle Beschäftigung mit hohem Spaßfaktor
  • Ideales zeitloses Geschenk
  • Hochwertige kindgerechte Materialien werden für die Herstellung verwendet.

Vielmehr ein Freund als ein Spielzeug

Auch die Fantasie und das Sozialverhalten Ihres Kindes wird durch ein Schaukelpferd angeregt. Die sehr realistisch wirkenden Schaukeltiere werden von vielen Kindern schnell ins Herz geschlossen und bilden einen spielerischen und bewegungsfördernden Gegensatz zur vernetzten und digitalen Spielwelt.

Wer also auf der Suche nach einem langlebigen und tollen Geschenk ist, das gleichzeitig spielerisch die Entwicklung der Kinder fördert, der liegt mit einem Schaukelpferd als Geschenk genau richtig.

Die Geschichte des Schaukelpferds

Warum ausgerechnet das Schaukelpferd zum Lieblingsspielzeug im Kinderzimmer wurde, ist nicht überliefert. Möglicherweise inspirierten Körperbau und Gangart echter Pferde Spielzeugmacher zur Nachahmung, vielleicht war es die Idee von Reitern, die ihren Kleinen das Gefühl der höher betonten Bewegung früh vermitteln wollten. Allerdings führten die ersten Sitz-Spielzeug-Pferde noch keine Schaukelbewegung aus.

Sie liefen auf Rädern und hatten entweder einen Sattel, auf dem kleine Kinder schon sicher sitzen konnten oder einen Zügel am Kopfteil, an welchem sie beim Spielen hinterher gezogen wurden. Diese Bauart eines Spielpferdes ist schriftlich aus dem antiken Griechenland überliefert. Gebogene Kufen unter den Hufen waren zu jener Zeit noch nicht üblich.

Im Laufe der Jahrhunderte entdeckten Menschen die wohltuende Wirkung einer Schaukelpferd Geschichteleichten Schaukelbewegung zunächst auf Babys. Kinderwiegen wurden mit Hand oder Fuß in seitlicher Bewegung gehalten und beruhigten die Babys ähnlich dem Getragen werden auf einem Arm.

Richtungsänderung

Erst im 17. Jahrhundert änderte ein mutmaßlich amerikanischer Erfinder die Bewegungsrichtung der Kufen und befestigte diese anstelle der vorher üblichen Räder an Spielpferden. Zwei Jahrhunderte später schaukelten auch englische Kleinkinder auf den ersten Schaukelpferden, bis der Liebling aller Kinder seinen Weg auch nach Deutschland und ganz Europa fand.

Das Bekanntwerden dieser Spielzeugart brachte den beschenkten Kindern pures Bewegungsglück, vielen vorher armen Menschen eine neue Arbeits- und Einnahmequelle. Der Pferdekörper ließ sich mit einfachsten Werkzeugen herstellen. Es galt lediglich, den Schwerpunkt zum Aufsitzen tief genug und mittig zu wählen, die Griffe am Kopf kindgerecht zu gestalten und die Kufen nicht zu stark zu biegen. Holz war in den armen Gegenden im Überfluss vorhanden, und so entwickelte sich die Herstellung von Schaukelpferden im Harz, in Thüringen und dem Erzgebirge zur Tradition, die bis heute erfolgreich weiterbesteht. Natürlich konkurrieren die hölzernen, oft mit Fell bezogenen Spielzeuge inzwischen mit Kunststoff-Modellen und Schaukeltieren in moderner Form. Aber der Markt lässt die Nachfrage nach möglichst authentischen Schaukelpferden auch im 21. Jahrhundert nicht abreißen.

Pferdetypen im Laufe der Materialentwicklungen

Die ersten (auf Rädern gebaute) Spielzeugpferde waren aus Holz gefertigt. Die Pferdeform war so echt wie möglich nachempfunden, der Körper mit Fell (oft von Pferden, ersatzweise von anderen Tieren) überzogen. Noble Spielvarianten hatten zusätzlich einen Sattel anstelle des einfachen Holz-Sitzes, Zaumzeug und Steigbügel aus Leder. Erste Schaukelpferde auf Kufen waren nahezu identisch aufgebaut. Lediglich die Kufen waren bei verschiedenen Modellen mit Stahlbändern versehen. Im Zuge der Materialentwicklungen konnten Schaukelpferde Augen aus Glas haben und mit verziertem Leder-Zaumzeug geschmückt sein. Der Fellüberzug blieb bis zur Erfindung synthetischer Fellimitate ein fester Aufbau-Bestandteil, ebenso wie der gut tragfähige, hölzerne Körper.

Schaukelpferd aus Kunststoff

Schaukelpferd Typen MaterialentwicklungDie Kunststoffindustrie lieferte bald Pferdetypen, die deutlich leichter als ein Schaukelpferd aus Holz waren, sich schneller produzieren ließen und ebenso tragfähig die Aktivitäten von Kleinkindern unterstützten. Die Formgebung erlaubte Abwandlungen, wodurch das Pferd eher stilisiert aussah. Der Fellüberzug wurde teilweise ersetzt und bei dem Schaukelpferd Plüsch als Hülle verwendet. Auch das früher durchweg lederne Zaumzeug konnte durch preiswertere Imitate ersetzt sein.

Jedoch behauptete sich Holz als „Urmaterial“ während dieser Epoche erfolgreich auf dem Markt. Der Grund war die Verschleißanfälligkeit der jüngeren Materialien. Ein gebrochenes Pferdebein aus Holz konnte leichter repariert werden als ein abgebrochener Plastikbügel. Vermutlich ist es auch das andere Schaukelgefühl auf einem Leichtmodell, welches bis heute dem traditionellen Holzpferd seine Lebensberechtigung in der Spielzeugindustrie sichert.

Unverwüstlich

Schon immer waren Schaukelpferde (ebenso wie die vorherigen Räder-Pferde) so unverwüstlich wie möglich gebaut. Sie galten seit jeher als Generationenspielzeuge und waren den Besitzern als Erbstück so wertvoll wie ein Schrank oder Tisch. „Damit hat schon der Opa geschaukelt…“ – Dieser Satz betont noch in modernen Familien die positive, langanhaltende Bedeutung des „Familienpferdes“ für die Kindheit. Auch diejenigen Familien, die sich beim Spielzeugmacher oder Kunsthandwerker ein Schaukelpferd bestellen, nehmen dieses als Generationen-Anschaffung auf. Nur wenige andere Spielzeuge schafften im Verlaufe der Geschichte eine derart gleichbleibende, hohe Wertschätzung trotz Trends und Veränderungen.

Heutige Bauarten von Schaukelpferden

Eine interessante, platzsparende Abwandlung aus Holz war das klappbare Schaukelpferd, das in den neuen Bundesländern zu DDR-Zeiten buchstäblich „in die kleinste Hütte“ passte, im Kofferraum eines PKWs Platz fand und so auch beim Campingurlaub verwendet werden konnte. Die Pferdeform war mehr angedeutet als ausgearbeitet. Dafür konnte ein Kleinkind darauf so bequem wie auf einem breiten Stuhl mit hoher Lehne schaukeln. Anschließend verschwand das „Gelegenheitspferdchen“ mit wenigen Handgriffen wieder im Schrank oder der Abstellkammer.

Eine noch heute erhaltene Bauart ist ein „Schokkelgäulchen“, eine Handarbeit des Holzspielzeugmachers aus dem Odenwald und Thüringen. Diese wird weiterhin von Hand gefertigt und mit teilweise echtem Kalbfell, teilweise mit Imitaten im Muster des Apfelschimmels, überzogen.

Schaukelpferd aus MDF

Anstelle von massivem Holz kommen für moderne Bauarten auch MDF-Qualitäten (mehrfach verleimte, Schaukelpferd Moderne Bauartendünne Holzschichten) zum Einsatz, ergänzt durch robuste Kunststoff-Komponenten und mit Plüsch oder Kunstfell überzogen. Die Pferdeform erinnert teilweise noch fein oder grob an ein echtes Pferd, verändert sich jedoch immer häufiger in Richtung Stilisierung.

Es bleiben Beine, gut tragfähiger Rücken mit deutlich hochsteigender Schulter und etwas höher gebautem Pferde-Popo, der Kopf mit Festhaltegriffen und noch immer das beliebte Zaumzeug (nun ebenfalls kostengünstig aus Lederimitat oder Stoff bzw. Kunststoff).

Schaukelpferd aus PUR

PUR, ein sehr vielseitiger Baustoff, hat sich ebenfalls als schnell zu fertigendes Material für Schaukelpferde etabliert, wird allerdings inzwischen weniger verwendet. Denn bei aller vorübergehenden Robustheit erweist sich PUR als kurzlebige Variante, weil bei Materialermüdung der Pferdekörper bröselt und bricht.

Als Bauarten werden auch Varianten mit verschiedenen Füllungen unter „Laderwanstle“ (Lederkörpern) ausprobiert, auch komplett aus Plüsch genähte Pferde, die im Innern nur noch ein hölzernes Skelett tragen. Unter dem Christbaum ist der „Urgaul“ aus Holz weiterhin der beliebteste, gleichauf mit dem klassischen Schaukelstuhl. Dies lässt sich trotz der Tendenz zu Computerwünschen und trotz der gewachsenen „TV-Generationen“ beobachten.

Alternativen zum klassischen Schaukelpferd

Die neuen Materialmöglichkeiten und alternative Herstellungsmethoden haben dem klassischen Schaukelpferd neue „Schaukelgeschwister“ beschert. Viele beliebte Comicfiguren werden nun mit Sitz, Lehne, Rückenteil, Griffen und traditionell auf Kufen hergestellt. Oder sie werden zum Schaukelpferd mit Rollen.

Einige dieser Alternativen sind ergonomisch sogar schon als Baby Schaukelpferd geeignet, sobald diese sich eigenständig aufrecht halten können. Schildkröte, Esel, Schwan oder Kuh stehen im Babyzimmer als die neuen besten Spielzeug-Freunde und erfüllen rein funktional den gleichen Zweck wie ein Pferd auf Kufen. Sie schulen spielerisch die Motorik und den Gleichgewichtssinn. Vor allem unterstützen sie das Ausleben des Bewegungsdrangs im Kleinkindalter, was für die gesamte geistige und körperliche Entwicklung vorteilhaft ist.

Schaukelpferd Klassische BauartSelber bauen?

Bauanleitungen online zeigen, dass auch Schaf oder Schnecke durchaus zur Aufrüstung als Schaukeltier geeignet sind. Ein interessanter Fakt bei solchen DIY-Empfehlungen ist, dass überwiegend Holz oder MDF als Grundmaterial empfohlen wird. Tatsächlich setzt sich das klassische Material weiterhin durch, hauptsächlich wegen der individuellen Bearbeitungsmöglichkeiten und seiner Langlebigkeit.

Das Grundgewicht eines Schaukelpferds aus Holz ist in nahezu allen gefundenen Beispielen höher als bei alternativen Materialien. Dadurch verändert sich die Bewegung, passt sich der Körperbewegung des Kleinkindes etwas träger als bei Kunststoff an und behält den traditionellen Schaukelprozess noch einige Bewegungen länger bei als jüngere Materialien.

Schaukeltiere

Die Alternativen zum Schaukelpferd werden allgemein als Schaukeltier beschrieben. Diese Schaukeltiere passen sich ebenso wie der Klassiker der Körpergröße von Kindern an. Wichtig ist für Eltern, entweder an Möbelstücken auszuprobieren, wie sicher das Kleinkind auf welche Höhe eigenständig steigen kann, oder das Kind zum Einkauf mitzunehmen. Denn der Schaukelspaß ist nur dann von Dauer, wenn das Auf- und Absteigen für die kleinen Besitzer weder anstrengend noch unsicher ist.

Auch die Sitzfläche muss breit genug sein, darf aber an den Beinen nicht wehtun. Schließlich muss bei allen Schaukeltieren darauf geachtet werden, dass die Hände des Kindes die Haltegriffe am Tierkopf sicher umschließen können und die Arme dazu nicht über Gebühr gestreckt werden müssen.

Einsatzgebiete für Schaukelpferde im Innenbereich

Im Innenbereich privater Wohnräume stehen Schaukelpferde traditionell im Baby- oder Kinderzimmer. Hier dienen sie als Schaukelspielzeug, welches von Kleinkindern gerne und ausdauernd benutzt wird. Der Grund für diese Begeisterung ist die spezielle Bewegungsform. Das Kind gibt beim Aufsteigen ein Stück motorische Kontrolle ab und vertraut seine eigenen Wipp-Bewegungen ganz dem Pferdchen an.

Dieses verstärkt Vorwärts– und Rückwärtsbewegung und führt diese auch dann noch aus, wenn das Kind still sitzen bleibt. Moderne Ergänzungen können bei Schaukelpferden im Innenbereich Schnaub-, Trab- und Wieher-Geräusche sein. Diese werden allerdings eher bei Plüsch– und Kunststoffvarianten und weniger beim klassischen Schaukelpferd verwendet.

Schaukelpferd Therapie

Die Bewegung und Robustheit von Schaukelpferden wird gelegentlich auch therapeutisch eingesetzt. Schaukelpferd InnenbereichBewegungseingeschränkte Kinder erfahren durch das Sitzen und die Bewegung eine Motivation und oft eine motorische Verbesserung, weil sie unbewusst eine Balance-Gegenbewegung ausführen. Der Effekt aus spielerischer Begeisterung, positiver Bewegungserfahrung und unbewusstem körperlichem Training wird auch in Kindertagesstätten als Bereicherung der sonstigen Aktivitäten genutzt. Denn alle Kinder wollen einmal „auf das Pferdchen“, auch solche, die sich noch ungeschickt oder eher ungern aktiv beschäftigen.

Bis ins Vorschulalter hinein bleibt die körperliche Bildung (die Förderung der grundmotorischen Entwicklung) mit Hilfe von Schaukeltieren ein wertvolles Element bei der privaten und öffentlichen Kinderbetreuung, einzeln oder in der Gruppe.

Vor allem in der „dunklen Jahreszeit“ neigen Kleinkinder eher zu aktivem Zeitvertreib. Möchten die Eltern diesem ungünstigen Trend entgegenwirken, ist das Angebot eines Schaukeltiers die perfekte Möglichkeit dazu. Ob aus Langeweile, vorübergehendem Interesse oder wirklicher Begeisterung – steht das Schaukelpferd im Kinderzimmer, wird sich erfahrungsgemäß selbst das passivste Kind täglich für eine Weile daraufsetzen und „ausreiten“. Ganz nebenbei wird bei der Bewegung die kindliche Fantasie angeregt, womit der spielerische Klassiker auch geistige Förderung ermöglicht.

Schaukelpferde für Outdoor-Kinderspaß

Auf Spielplätzen ersetzt eine kräftige Feder die Kufen von Schaukelpferden. Kinder setzen sich auf die oft stilisierten Pferdchen und bringen das Sitzgestell mit Haltegriffen durch ihr eigenes, kräftiges Schaukeln in Bewegung. Ein Nachteil dieser Bewegungsform ist, dass ein Nachschaukeln viel kürzer als beim Klassiker dauert.

Vorteilhaft ist dabei, dass die Aktivität des Kindes gefordert ist und auch kleine „Sitzhelden“ automatisch mehr Energie aufwänden, um ihr Spielzeug in Bewegung zu halten. Das Wipp-Spielzeug mit Feder kann auch andere Formen aufweisen, etwa nur einen Sitz mit Griffen und Trittflächen für die Füße, die Form von Vögeln oder ganz abstrakte, nur angedeutete Tierkörper.

Schaukelpferd AussenbereichFür Outdoor-Spaß von kleinen Kindern eignen sich auch Schaukelpferde oder Schaukeltiere, die in einem Guss aus Kunststoff gefertigt sind. Diese können bei Wind und Wetter draußen bleiben, haben einen kleineren Gesamtaufbau als ein Spielpferd für drinnen und werden schon von ein- bis eineinhalb-Jährigen eifrig genutzt.

Nachteilig an diesen Outdoor-Varianten ist ihre vergleichsweise geringe Gewichtskapazität (nur bis ca. drei Jahre oder fünfzehn Kilogramm nutzbar). Vorteilhaft sind der sanftere Kurvenverlauf und die meist breite Auflagefläche auf Gras oder Sand. Hier können bereits Laufanfänger gefahrlos schaukeln und haben ohne großen Aufwand ein erstes, wichtiges Erfolgserlebnis.

Outdoor Schaukelpferd zum zusammenstecken

Eine schöne Abwandlung für den Outdoor-Gebrauch sind Kunststoff-Schaukelpferde zum Selbst stecken. Einige dieser Kreationen haben am Pferdehals zusätzliche Einschub-Elemente für erste, bunte Lernformen (Kreis, Dreieck, Stern usw.). Dies animiert Kinder zu mehr Freude an Outdoor-Aktivitäten und fördert spielerisch die Aufmerksamkeit für die Umgebung.

Das Schaukeln kann dann die verdiente Belohnung sein, wenn kleine „Reitanfänger“ neben den Steckformen auch die Tierteile richtig befestigt haben. Hierbei sollten aber die Eltern stets nachhelfen, um ein Verletzungsrisiko zu vermeiden. Ein Schaukeltier für draußen hat einen Nachteil: Nur ein Kind kann jeweils darauf spielen. Findige Designer haben das Problem zugunsten des gemeinsamen Spielspaßes gelöst. Der Markt bietet Tierpaare (z. B. Pferde, Robben oder Fischfiguren) an, die einander gegenüber aufgebaut sind und durch das Wippen der Kinder auf der langen, sanft gearbeiteten Doppelkufe bewegt werden.

Vorteile von Schaukelpferden

  • Hölzerne Pferdemodelle sind extrem langlebig (Generationen-Spielzeug)
  • Der klassische Aufbau erinnert an die positive Assoziation zum echten Pferd
  • Bereits kleine Laufanfänger können sich auf dem Schaukelpferd in richtiger Baugröße sicher bewegen
  • Fördert die Motorik von Anfang an und schult den Gleichgewichtssinn
  • Moderne Materialien erlauben fantasievolle Schaukeltier-Alternativen
  • Moderne Bauarten eignen sich bereits ab dem Babyalter (sobald die Babys von selbst aufrecht sitzen können)
  • Schaukelpferde können im Spielzimmer und je nach Ausführung auch draußen verwendet werden

Nachteile eines Schaukelpferds

  • Hölzerne Schaukelpferde sind recht schwer und somit schlecht zu transportieren
  • Die Aufstellung erfordert neben dem für das Pferd nötigen Platz genügend freie Fläche ringsum zur Sicherheit des Kindes
  • Bisher in der Körpergröße nicht anpassungsfähig für Kinder in verschiedenen Altersstufen

Marktführer und Preisklassen für Schaukelpferde

Roba ist Eltern als Markenhersteller von kindgerechten Möbeln und Spielzeugen bekannt. Dieser Marktführer bietet ein Sortiment unterschiedlicher Schaukeltiere aus Plüsch auf hölzernen Kufen an. Dazwischen finden sich zwei stilisierte Schaukelpferde, die dem Prinzip des Hochstuhls nachempfunden sind und mit dem zugehörigen Schutzbügel schon von Babys im Sitzalter bespielt werden können.

Der Bügel wird im entsprechenden Entwicklungsalter einfach abgenommen, und das Kleinkind kann nun eigenständig auf sein Pferdchen steigen. Die Preise für ein Roba Schaukelpferd liegen zwischen 40 und 80 Euro für Vollholzmodelle sowie zwischen 60 und 80 Euro für babygerechte Schaukelraupen und andere Schaukeltiere mit weich gefülltem Plüschkörper.

Mit Sicherheit…

Spezialist in Sachen Kindersicherheit und kindgerechte Entwicklung ist auch Pinolino. Dessen Schaukelpferd Marktführer PreisklassenSchaukelpferde im Sortiment sind in der Bauart nach Körpergröße und Ausstattungsumfang zu unterscheiden. Neben einem Modell mit besonderer Sicherheitsausstattung gehört auch ein „Riesen-Schaukelpferd“ (Preis aktuell, gefunden online: 2.300 Euro) für Erwachsene zum Pinolino-Schaukelprogramm.

Die Pferdchenpreise von einem Pinolino Schaukelpferd variieren im Durchschnitt zwischen 60 und 115 Euro. Solche Modelle sind überwiegend aus massivem Holz gefertigt und enthalten Komfortelemente aus Plüsch sowie dekorative Mähnenergänzungen aus weicher Schnur, die zugleich mehr Greifmöglichkeiten für Kleinkinder bieten.

Knorrtoys gibt sich mit seinen Modellen viel Mühe für ein authentisches Spielerlebnis und besten Sitzkomfort für Kinder. Die Schaukelpferde dieses Marktführers haben stabile, hölzerne Kufen unter fest gebauten, mit weichem Plüsch überzogenen Körpern. Der Pferdekopf macht beim Bewegen der Zügel Geräusche. Ein Funktionselement sitzt außerdem an den Ohren.

Die Modelle sprechen Kleinkinder zwischen zwei und vier Jahren an. Dafür bieten diese bequeme Auf- und Abstiegsmöglichkeiten mit maximalem Wohlfühlfaktor bei sanftem Schaukelschwung. Als Preisschnitt der Marke Knorrtoys für Schaukelspielzeuge (vor allem –pferde) kann mit einem Durchschnitt von 50 Euro kalkuliert werden.

Zu den Marktführern und zugleich Bestsellern bei Schaukeltieren gehört auch der Markenhersteller Steiff. Dessen günstigstes Schaukelpferd mit Babymelodie „Lullaby“ kostet schon 70 Euro, die Premiummodelle Schaukelbär, -elefant und –löwe stolze 400 Euro (bei Onlinekauf). Der deutliche Mehraufwand entspricht der Markenphilosophie des Traditions-Spielzeugunternehmens. Alle tragenden Schaukel-Tierteile sind robust gefertigt, kindgerecht weich überzogen und auch nach jahrzehntelangem Gebrauch „unkaputtbar“, ganz im Sinne der ursprünglichen Tradition, ein Schaukelpferd stets der nächsten Generation weiterzugeben.

FAQ zu Schaukelpferden

  1. Wie sicher ist mein Kind auf dem Schaukelpferd, falls ich es nicht beaufsichtigen kann?
    Babys und Kleinkinder sollten nie unbeaufsichtigt schaukeln. Beim Auf- und Absteigen besteht Verletzungsgefahr ebenso wie beim Hochziehen vor oder neben dem Spieltier. Ab etwa zwei, je nach Entwicklung drei Jahren ist es unbedenklich, motorisch gut entwickelte Kinder eigenständig schaukeln zu lassen. Jedoch verhindert auch das beste Markenmodell nicht einen möglichen Sturz, was Eltern durch Aufsicht gut verhindern können.
  2. Welcher Pflege- und Wartungsaufwand ist für ein Schaukelpferd nötig?
    Holzpferde sind in der Regel mit einer schützenden Oberflächenlasur oder einem speichel- und schweißfesten Lack überzogen. Diese Modelle müssen nur regelmäßig abgewischt werden. Vor jedem Spieltag sollten Griffe, Kufen und Sitz auf wackelfreie Festigkeit untersucht werden, da sich die Befestigungen je nach Spielintensität lockern und so die Lebensdauer des Spielzeugs verkürzen können. Plüschvarianten sollten zudem regelmäßig abgesaugt werden.
  3. Kann ich ein Schaukelpferd auch bei wenig heimwerklicher Erfahrung selbst bauen?
    Sofern die Grundmaße Länge, Breite, Körperhöhe und Kufenwinkel eingehalten werden, ist auch der Eigenbau eines Schaukelpferds möglich. Sicherheit bieten im Internet zahlreiche Anleitungen, teilweise mit exakten Maßangaben passend zum Alter und der Größe des Kindes. Ein Eigenbau, kindersicher und handwerklich sorgfältig ausgeführt, hat neben dem Spielwert auch einen langfristigen ideellen Wert und ist eine besonders persönliche Geste, möglicherweise für ein nächstes „Generationenpferdchen“ in der Familie.
  4. Lohnt der Kauf eines gebrauchten Modells ohne Sicherheitsnachteile für mein Kind?
    Ein gebrauchtes Schaukelpferd bietet bei Premiumversionen, beispielsweise von Steiff, durchaus preisliche Vorteile. Jedoch sollte diese Option unbedingt persönlich geprüft werden (siehe FAQ, Punkt 3.). Privatanbieter sollten zum Gebrauchtangebot noch die Garantiepapiere des Herstellers vorlegen können, bestenfalls eine Pflege- und Gebrauchsanleitung. Handelt es sich um ein selbstgebautes Schaukelpferd, ist Vorsicht beim Kauf geboten. Unbedenklich ist der Gebrauchtkauf bei einem solchen Angebot, wenn die Materialien nachweislich von unbedenklicher Qualität sind und sich das Schaukelpferd nach Augenschein in einem gebrauchstüchtigen Zustand befindet.
  5. Ist es sinnvoll, ein Schaukelpferd online zu kaufen?
    Der Onlinekauf ist eine preisgünstige Alternative zum Kauf im Fachhandel. Vor der Kaufentscheidung empfiehlt sich aber in jedem Fall ein Blick zu Kundenmeinungen aus der Praxis. Noch sicherer ist es, sich probehalber in einem Vor-Ort-Geschäft über Modelle und deren Grundeigenschaften, Unterschiede und Qualität zu informieren. Viele Spielzeuganbieter haben zudem ein Ladengeschäft zusätzlich zum Onlineshop. Wo es möglich ist, lohnt ein Beratungsgespräch vor dem weiteren Shopping. Hinsichtlich der Sicherheit beim Schaukelpferd stehen seriöse Onlineangebote den Angeboten im hiesigen Spielzeugladen nicht nach.
  6. Ab welchem Alter dürfen Kinder auf einem Schaukeltier spielen?
    Ein Schaukelpferd dürfen Babys benutzen, sobald siesich eigenständig aufrichten und für eine Weile sicher sitzen. Ein Schutzbügel rings um die Sitzfläche ist in diesem Alter noch unentbehrlich, kann bei vielen Markenmodellen allerdings später abgenommen werden. Ab einem Jahr kann ein Kleinkind ein niedrig gebautes Schaukelpferd durchaus selbst besteigen. Ab zwei Jahren eignen sich auch größere Schaukelmodelle für aktiven Schaukelspaß, bei dem die Eltern nur noch beaufsichtigen, aber nicht mehr unterstützen.
  7. Hält ein Schaukelpferd auch Kinder im Schulalter oder Jugendliche aus?
    Spätestens mit Beginn der Grundschule (ca. sechstes Lebensjahr) lässt das Interesse vieler Kinder an dieser Bewegungsform nach. Grundsätzlich trägt ein Schaukelpferd gewichtsabhängig auch noch Kinder bis acht Jahre, für kurze Minuten auch einmal Jugendliche. Wirklich sicher ist der Gebrauch von Holz- oder Kunststoffmodellen bis etwa zum sechsten Lebensjahr. Dann sollte vor dem Weiterspielen die Stabilität des Tieres laut Artikelbeschreibung und nach Ist-Einschätzung von den Eltern überprüft werden.

Schaukelpferd SicherheitWoran erkenne ich ein für Kinder unbedenkliches Schaukelpferd?

  • Ein unbedenkliches Schaukelpferd ist an Öko– und CE-Siegeln erkennbar, die für die Materialqualität, die Verarbeitung und den kindgerechten Aufbau vergeben werden.
  • Darüber hinaus ermöglicht ein gutes Schaukelpferd in der richtigen Größe einen leichten Auf- und Abstieg. Es hat neben den klassischen Griffen am Kopf zusätzliche Halteoptionen, etwa eine Mähne zum Greifen, Zügel oder ausreichend große Tierohren zum festen Zupacken.
  • Die Schaukelbewegung führt im Normalfall nicht zum Überkippen. Bei vielen Schaukeltieren haben die Kufen Stopper hinten und vorn, wodurch der Schwung im Bedarfsfall abgefangen wird.
  • Die Sitzfläche unbedenklicher Schaukelpferde ist breit genug für bequemes Sitzen, bei Babymodellen mit einem Schutzgitter in Rückenhöhe zusätzlich gesichert.
  • Alle Kleinteile sind so am Schaukeltier fixiert, dass sie nicht von Kleinkindern entfernt werden können (Verschluck-Gefahr).
  • Die Oberflächen von dem Schaukelpferd enthalten ausschließlich Farben, Lacke und Bezugsmaterialien in schweiß– und speichelfester Qualität.